Giftpflanzen im Garten

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Giftige Pflanzen: Darauf ist bereits beim Gartenbau zu achten

Wer einen Garten plant, sollte genauestens überlegen, wer sich später hierin aufhalten soll. Ist der Garten nur für Erwachsene gedacht, die sich mit Giftpflanzen bereits auskennen, können auch gefährliche Exemplare in die Erde gesetzt werden. Wesentlich kritischer wird die Thematik, sobald sich auch Kinder und Haustiere in dem Garten aufhalten. Insbesondere Kleinkinder können zwischen giftig und ungiftig nicht unterscheiden und werden von den bunten Gewächsen angelockt. Sollen etwa das Zwergkaninchen oder die Katze freien Auslauf im Garten haben, müssen die grünen Gartenfreunde und Ihr Sichtschutzzaun ebenso sorgfältig ausgesucht werden. Beim Einpflanzen und der täglichen Gartenarbeit sollten unbedingt Gartenhandschuhe getragen werden, da bereits der Hautkontakt bei einigen giftigen Exemplaren zu Irritationen und Blasenbildung auf der Haut führen kann.
Schön bunt, aber auch ganz schön giftig: Diese Pflanzen sind für uns Menschen am gefährlichsten
Die Reaktion auf giftige Pflanzen kann unterschiedlich heftig sein. Üblich sind vor allem Hautirritationen und Verdauungsbeschwerden. In einigen Fällen können weitaus schlimmere Symptome auftreten, beispielsweise Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen und Lähmungserscheinungen. Am gefährlichsten unter den Gartenpflanzen sind vor allem die folgenden

 
Der Eisenhut gilt als giftigste Pflanze Europas. Das Gift kann sogar über die Haut aufgenommen werden, daher ist bei der Gartenarbeit große Vorsicht angesagt.   Die Tollkirsche hat eine lange Geschichte als Droge. Bei Kindern reichen schon drei bis vier Beeren, um Herzrasen und Halluzinationen auszulösen.Die Arten der Gattung Atropa sind ausdauernde, krautige, aufrecht wachsende Pflanzen, die zwischen 0,3 und 1,5 (selten 2) m hoch werden.
Die Engelstrompeten (Brugmansia) sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Nachtschattengewächse, deren ursprüngliches Verbreitungsgebiet in Südamerika liegt, die jedoch wegen ihrer auffälligen Blüten inzwischen weitläufig kultiviert wird. Durch den hohen Anteil an Alkaloiden sind alle Pflanzenteile giftig. Der botanische Name der Gattung ehrt Sebald Justinus Brugmans.   Die Blätter der Herbstzeitlosen werden manchmal mit Bärlauch verwechselt. Alle Teile der Herbstzeitlose sind giftig. Die Aufnahme führt zu schwerem Erbrechen, Lähmungen bis zu Herzkreislaufversagen.
Goldregen (Laburnum), auch Bohnenbaum, Goldrausch oder Gelbstrauch genannt, ist eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Der Gemeine Goldregen (Laburnum anagyroides) ist aufgrund seiner gelben Blütenpracht ein sehr beliebter Zierstrauch. Er wurde 2012 zur Giftpflanze des Jahres gewählt. Der Indische Goldregen gehört jedoch zur Gattung Cassia.Alle Pflanzenteile des Goldregens sind sehr giftig, besonders die Samen.Goldregen enthält das Gift Cytisin   n den Nadeln und in den Samen der Eibe befindet sich in hoher Konzentration das Gift Taxin. Das Fruchtfleisch der roten Beeren ist ungiftig.
Die Stechäpfel (Datura) sind eine Gattung der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae) und bestehen weltweit aus rund 20 Arten, die alle stark giftig sind.   Bilsenkraut wird als angebliche Hexenpflanze mitunter als Droge missbraucht. Die Blätter sind bereits ab einer Menge von einem halben Gramm giftig, aber auch die anderen Pflanzenteile sind giftig.
er Oleander (Nerium oleander), auch Rosenlorbeer genannt, ist die einzige Art der Pflanzengattung Nerium innerhalb der Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Alle Pflanzenteile sind giftig. Der Oleander ist eine immergrüne verholzende Pflanze. Die normalerweise zu dritt, quirlig am Ast angeordneten Laubblätter sind ledrig, dunkelgrün und bei einer Länge von 6 bis 10 cm lanzettförmig.   Die Samen des Wunderbaums beziehungsweise Rizinusbaums sind giftig. Besonders tückisch: Vergiftungen können sich erst nach Stunden oder Tagen zeigen.
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